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04.01.2012Mittwoch
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Berufsbild Bergwanderführer
Bergwandern – einst ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten. Heute – eine der am weitesten verbreiteten Aktivitäten im Bereich des Bergsportes.
Das Abenteuer Wandern erfreut sich seit Jahren einer immer größeren Beliebtheit. Österreich bietet hierzu eine enorm große Bandbreite an bestens ausgeschilderten Wanderwegen und Bergzielen, welche erklommen werden wollen. Ein wichtiger Punkt, denn leider hat der Bergsport auch seine Schattenseiten.
„Mit einem Bergwanderführer an seiner Seite, werden die Wanderer auf mögliche Gefahrenquellen Aufmerksam gemacht. Wir möchten unseren Gästen das Wandern zu einem wahren Erlebnis machen“ erklärt Pitzer Karl, Obmann des Bergwanderführerverbandes Steiermark.
Im Jahr 2009 wurde die Ausbildung zum „Bergwanderführer“ in der Steiermark ins Leben gerufen. Von Ausrüstungskunde, über Tourenplanung, Schnee- und Lawinenkunde bis zu Erste Hilfe, Psychologie, Natur- und Umweltkunde, stehen hier auf dem Lehrplan. Nach zwei Jahren, zählt der Bergwanderführerverband der Steiermark bereits über 100 Mitglieder, Tendenz steigend.
Ein gemeinsamer Auftritt nach außen bürgt zusätzlich für Qualität. Jeder Bergwanderführer kann sich ausweisen und hat zudem eine Lizenznummer.
Einsatz finden die ausgebildeten Führer in Hotels, Nationalparks oder Tourismusverbänden. Mit dem geografischen und geschichtlichen Hintergrund, sowie dem Wissen über Fauna und Flora, werden die Wanderungen zum wahren Erlebnisabenteuer mit nachhaltigem Aspekt.
Im Sommer auf den Wanderwegen, im Winter mit Schneeschuhen im lawinensicheren Gelände.
